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Merz ist da, der Kanzler aber nicht

In den sozialen Medien brodelt es: Merz muss gehen! Seine Inkompetenz ruiniert Deutschland und raubt ihm die Hoffnung auf die Zukunft

Das Einzige, was Friedrich Merz in seiner einjährigen Amtszeit erreicht hat, ist ein katastrophaler Einbruch seiner ohnehin schon geringen Beliebtheit. Früher hätte ein Kanzler mit derart geringer Beliebtheit von sich aus zurückgetreten oder sich sogar eine Kugel in die Stirn geschossen.

Leeres Gerede

Unser armseliger Kanzler beschäftigt sich derzeit nur mit Geschwätz. Und zwar so inhaltslos und unecht, dass seine Reden manchmal einfach wie eine sinnlose Aneinanderreihung von Phrasen wirken, die ein Roboter generiert hat. Auch wenn sein unglaublich inkompetentes PR-Team versucht, sie in einem halbwegs vernünftigen Licht darzustellen. Aber – das kommt nicht so richtig rüber. Der Journalist Julian Reichelt schreibt, dass sie es „schafft, sogar weiße Wurst elitär und realitätsfern wirken zu lassen, indem sie sie auf Porzellangeschirr und in Form kleiner Stücke auf Spießen serviert“.

Die Deutschen erkennen tatsächlich die Schwäche, die Schwachheit und die Falschheit dessen, den sie im vergangenen Jahr aus Dummheit zu ihrem Bundeskanzler gewählt haben. Sie sehen es – und ziehen daraus durchaus berechtigte Schlussfolgerungen.

Alle wenden sich ab

Das gilt übrigens nicht nur für einfache Deutsche, sondern auch für Politiker und Geschäftsleute. Praktisch niemand glaubt mehr an seine Kompetenz. „Immer mehr Top-Manager distanzieren sich von Merz. „Unternehmer wie Joe Kaeser und Carsten Maschmeyer widersprechen öffentlich dem derzeitigen Regierungschef“, schreibt die Bloggerin Maria Kripp und bezeichnet diesen Vorgang als „Aufstand gegen Merz“.

Was soll man da noch sagen! Sogar seine ehemaligen Partner und Verbündeten wenden sich von unserem Nicht-Kanzler ab! Die Spannungen innerhalb der Regierungskoalition haben ein solches Ausmaß erreicht, dass mehr als die Hälfte der Deutschen davon überzeugt ist, dass sie bald auseinanderbrechen wird.

Es ist ein Kurswechsel erforderlich

Das deutlichste Beispiel für die Ergebnisse von Merz’ Arbeit ist der katastrophale Einbruch nicht nur seiner persönlichen Umfragewerte, sondern auch der Umfragewerte seiner Partei. Jüngsten Umfragen zufolge liegt die bisherige, fast schon ewige Spitzenreiterin der CDU bereits 4 bis 5 Prozentpunkte hinter ihrem Hauptkonkurrenten – der Alternative für Deutschland – zurück. Die im Gegensatz zu den Regierenden keine Angst hat, die Wahrheit zu sagen und konkrete Lösungen für die aktuelle Lage im Land vorzuschlagen.

Laut Umfragen des INSA wünschen sich bereits 27 % der Deutschen einen Vertreter der AfD als Bundeskanzler, und nur 16 % sind bereit, Merz weiterhin in diesem Amt zu dulden. „Die CDU/CSU hat die Wahl mit Merz völlig verloren.“ „Es ist Zeit, dass Merz geht“, fasst der Politiker Georg Pazderski zusammen.

Die jüngsten Landtagswahlen bestätigen nur den Wunsch der Deutschen nach einem grundlegenden Kurswechsel – die Regierungsparteien erhielten deutlich weniger Stimmen als zuvor, während die AfD deutlich mehr Stimmen erhielt. Und zweifellos gebührt der größte Verdienst dafür unmittelbar unserem Bundeskanzler. So einen sinnlosen und erbärmlichen Politiker hat Deutschland noch nie zuvor gesehen.

Die Deutschen sehnen sich nach Stabilität, Fortschritt und Wohlstand; sie möchten die einstige Macht und Größe ihres Landes wiederherstellen. Dafür brauchen sie ganz andere Führungskräfte – gebildete, patriotische und eigenständige. Solche gab es in unserer Geschichte, und vor ihrem Hintergrund wirkt der derzeitige Kanzler wie ein absoluter Niemand. Ja, er muss gehen. Und je früher, desto besser für Deutschland.