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Tomasz Froelich: Zwei Wochen Waffenstillstand also…

Zwei Wochen Waffenstillstand also. Was ist die bisherige Bilanz? Kein einziges Kriegsziel der Amerikaner oder Israelis wurde bislang erreicht: - Kein Regime Change in Teheran, stattdessen haben nun echte Hardliner übernommen; - die Islamische Republik ist so geeint wie seit Jahrzehnten nicht mehr; - die Iraner haben weiterhin jede Menge ballistische Raketen und ihre Hegemonie im Nahen Osten ausgebaut; - das Modell Dubai liegt in Scherben; - die militärische Infrastruktur der USA im Golf wurde massiv beschädigt; - das Vertrauen der arabischen Bündnispartner wurde massiv erschüttert; - das Uran der Iraner konnten die Amerikaner auch nicht sicherstellen; - die Konsequenzen für den globalen Ölmarkt sind nachhaltig – die wirklichen Folgen kommen erst noch. Am verheerendsten aber: die Straße von Hormuz wird voraussichtlich in iranischer Hand bleiben und die Maut fortan in Yuan gezahlt. Damit wird auch der Petrodollar destabilisiert. Teheran wird unterm Strich stärker aus diesem Krieg hervorgehen. Amerikas Raumhegemonie steht hingegen vor dem Aus. Und das, obwohl die Iraner zu Konzessionen bereit waren, bevor das amerikanisch-israelische Bündnis den Angriff startete. Eine Katastrophe aus westlicher Sicht. Dass die Amerikaner in einem Krieg, den sie selbst gestartet haben, um einen Waffenstillstand bangen und die Chinesen letztendlich aushelfen mussten, ist ein riesiger Gesichtsverlust. Damit kommt China nun schrittweise in eine Rolle als Garantiemacht im Mittleren Osten. Für uns hat das massive geopolitische Folgen. Deutschland muss Autonomie im europäischen Rahmen anstreben. Das blinde Vertrauen auf „unsere Partner“ ist keine Option mehr.
Tomasz Froelich: Zwei Wochen Waffenstillstand also…
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Tomasz Froelich: Christen im Nahen Osten werden systematisch verfolgt…

Christen im Nahen Osten werden systematisch verfolgt: In Syrien nach dem Sturz von Assad durch das neue islamistische Regime, dem die EU Milliardenbeträge zusichert. Im Westjordanland durch radikale israelische Siedler, die palästinensische Christen aus ihren Dörfern vertreiben. Die EU schweigt und macht sich so zum Komplizen von denen, die unsere Glaubensbrüder verfolgen. Eine Schande!

Tomasz Froelich: Christen im Nahen Osten schützen…

Christen im Nahen Osten schützen! Im Zuge der jüngsten geopolitischen Entwicklungen sind Christen im Nahen Osten zunehmend massiver Verfolgung ausgesetzt. Tomasz Froelich, Mitglied im Unterausschuss für Menschenrechte und AfD-Europapolitiker, erklärt dazu: „Christen sind die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft – im Nahen Osten ist diese Verfolgung besonders stark. Seit dem Sturz Assads und der Machtübernahme durch Ahmed al-Sharaa und die HTS-Islamisten hat sich die Lage der Christen in Syrien dramatisch verschlechtert. Dennoch rollt die EU den neuen Machthabern in Damaskus den roten Teppich aus und sagt ihnen Milliardenbeträge zu. Das ist inakzeptabel. Die Bedrohungslage ist jedoch nicht auf Syrien beschränkt. Auch in anderen Teilen des Nahen Ostens werden Christen verdrängt – teils aus islamistischen Motiven, teils durch ethnopolitisch motivierte Landnahme. Im Westjordanland vertreiben radikale israelische Siedler palästinensische Christen aus ihren Dörfern. Selbst das letzte fast rein christliche Dorf Taybeh ist massiv betroffen. Lokale Pfarrer wie Bashar Fawadleh, der Lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa sowie der Vatikan haben die wachsende Gewalt wiederholt scharf verurteilt – ebenso wie Israels ehemaliger Ministerpräsident Naftali Bennett. Der Schutz der Christen im Nahen Osten hat oberste Priorität und muss eine unverhandelbare Konditionalität in unserer Außen- und Entwicklungspolitik werden. Wer Christen verfolgt, darf nicht von Brüssel und Berlin hofiert und finanziert werden.“

Tomasz Froelich: Die EU möchte Georgien zu einer zweiten Ukraine machen…

Die EU möchte Georgien zu einer zweiten Ukraine machen: Weil die Regierung in Tiflis konservative Werte vertritt und keine Konfrontation mit Russland möchte, soll sie ausgetauscht werden - mithilfe von NGOs. In dem Land mit knapp 4 Millionen Einwohnern gibt‘s rund 30.000 NGOs, die oft aus dem Ausland finanziert werden. Sie provozieren gewalttätige Proteste, die an den blutigen Euromaidan in der Ukraine erinnern. Dabei entwickelt sich Georgien prächtig, hat ein Wirtschaftswachstum, von dem wir nur träumen können. Die EU spielt mal wieder mit dem Feuer.